

Ernst Deutsch Theater
Die Glasmenagerie
20.9.2011 bis 10.11.2011
Misery
Wiederholungstournee
10. 10. bis 15. 11. 2011
Ohnsorg-Theater, Hamburg
Brand-Stiftung
20.11.2011 bis 15.1.2012
Familie Malente, Hamburg
99 Luftballons
15. 2. bis 20.3.2012
Nordtour Theater Medien, Hamburg
Charleys Tante
1.3. 2012 bis 20.4.2012
Theater am Kirchplatz Schaan, Liechtenstein
Wiederholungstournee
Minetti
10.2. bis 03.3. 2012
Das Opernloft, Hamburg
Tourangebote
Jasper Vogts Hafenmusikanten
Tourneezeitraum: Ganzjährig, nach Absprache
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Information / Buchung:
Tel.: 04121 - 3800
Imperial Theater, Hamburg
Der schwarze Abt
Krimi nach Edgar Wallace - Imperial-Theater, Hamburg
von Frank Thannhäuser
Regie, Bühne und Kostüme: Frank Thannhäuser
Bauten:Alexander Beutel/Martin Purvis
Lord Harry Chelford: Roland Kieber
Thomas Fortuna: André Körbl
Richard Alford: Sönke Städtler
Mary Wenner: Marina Zimmermann
Arthur Gine: Thomas Fritschen
Leslie Gine: Verena Peters
Fabrian Gilder: Janis Zaurins
Mister Puttler: Michael Straubinger
Lady Chelford (wird gesprochen von): Elga Schütz
Es spielt das Ensemble des Imperial Theaters, Hamburg
Wiederholungstournee
Tourneezeitraum: 15.4.2012 bis 20.5.2012
Zum Inhalt
Ein Gespenst geht um auf dem Anwesen der ehrenwerten Familie Chelford – das behaupten zumindest die Einwohner von Fossaway. Der Legende nach soll vor 700 Jahren der zweite Graf von Chelford den Vorsteher der nahe gelegenen Abtei ermordet haben. Und seitdem treibt „Der Schwarze Abt“ sein Unwesen. Erst in der vergangenen Woche soll der Geist nach längerer Zeit wieder aufgetaucht sein.
Als puren Aberglauben tut Dick Alford, der jüngere Bruder des jetzigen Grafen, diese Gerüchte ab. Graf Harry Chelford dagegen gruselt es schon bei der Erwähnung des Abts in der schwarzen Kutte.
Doch der Landsitz birgt noch ein weiteres Geheimnis: In fernen Zeiten soll hier ein legendärer Goldschatz sowie ein Fläschchen Unsterblichkeit garantierendes Lebenselixier vergraben worden sein.
Besessen von der Idee, den sagenhaften Schatz zu finden, scheint sich Harry Chelford für nichts zu interessieren außer für seine Bücher, die ihm des Rätsels Lösung bringen sollen. Allerdings ist er nicht der einzige, der sich auf die Suche macht. Seine ehemalige Sekretärin Mary Wenner versucht mit ihrem angeblichen Wissen über das Gold, Arthur Gine auf ihre Seite zu ziehen. Der Anwalt des Lords und Treuhänder des Vermögens der verstorbenen Mutter des Grafen, setzt jedoch alles daran, die Heirat seiner Schwester mit Harry schnellstmöglich voranzutreiben.
Da taucht plötzlich der schwarze Abt auf und zerstört alle Pläne ...
Kritiken
Ein bejubelter Edgar-Wallace-Volltreffer - die Mischung aus Spannung und skurrilem Humor geht wieder voll auf.(Hamburger Morgenpost)
Schöne, schreiende Frauen. Echte Gentlemen und ergebene Chauffeure mit Talent zum Slapstick. Leichthändig inszeniert.(Hamburger Abendblatt)
Wirklich beeindruckend. Äußerst raffiniertes Bühnenbild.(NDR 90,3)
Liebevoll und spannend inszeniert.(Prinz Hamburg)
Ausgezeichnete Schauspieler. Äußerst geistreich für die Bühne umgeschriebene Adaption. Überrascht mit einer geradezu genialen Bühnenkonstruktion.
(Szene Hamburg)
Der Autor:
„Hallo, hier spricht Edgar Wallace“ – dieser Spruch aus den Kinofilmen der 60er und 70er Jahre ist mittlerweile genauso Kult wie der Schriftsteller, der zu den erfolgreichsten englischsprachigen Autoren seiner Zunft gezählt werden kann. Seine Kriminalromane wurden in 44 Sprachen übersetzt und insgesamt über 100 Millionen mal
verkauft.
Geboren wurde Richard Horatio Edgar Wallace am 1. April 1875 in Greenwich. Der uneheliche Sohn einer Schauspielerin und eines Schauspielers wuchs als Adoptivsohn von Lastmann Georg Freeman in armen Verhältnissen auf. Er trieb sich in den Straßen herum, blieb ohne Schulabschluss und hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.
Edgar Wallace war ein Überlebenskünstler mit gutem Gespür für die jeweilige Situation. Erfolgreich ergriff er die Chance, lokale Artikel für die Zeitung zu schreiben, arbeitete sich bis zum Chefredakteur hoch und wurde von 1899 bis 1902 Korrespondent im südafrikanischen Burenkrieg. 1904 entstand sein erster Krimi „Die vier Gerechten“. Insgesamt verfasste der Vielschreiber 175 Romane, 24 Theaterstücke sowie eine Flut von Kurzgeschichten, Essays, Drehbüchern und Zeitungsartikeln.
Da der spielsüchtige Wallace auf sehr großem Fuß lebte und zeitlebens die Gläubiger der Gegenwart mit den Honoraren der Zukunft zufrieden stellte, war er gezwungen, sein mörderisches Arbeitstempo durchzuhalten.
Er starb hoch verschuldet und tief betrauert am 10. Februar 1932 in Hollywood.