Komödie Düsseldorf

Inszenierung: Christof Düro

 

Tourneezeitraum: 20. September - 31. Oktober 2020

(Gastspiele leider nur eingeschränkt in NRW möglich)

 

 

Dieser schlitzohrige

„verkaufte Großvater“

ist ein großer Hit!!

Zum Inhalt:

Er trietzt Katrin, bis die Magd ihren Dienst kündigt. Er hält mit Faxen seinen Enkel Schorsch von der Arbeit ab. Kurzum: Opa ist zu nichts zu gebrauchen. Da trifft es sich gut, dass der reiche Landwirt Fiesebarg den Alten kaufen will. Für ein hübsches Sümmchen geht der Opa schließlich weg. Allerdings nicht ohne zuvor selbst seinen Kaufpreis noch ordentlich in die Höhe getrieben zu haben.

So wird Schwiegersohn Hannes, auf dessen Hof er bisher lebte, mit einem Schlag seine Geldsorgen los. Und der verschrobene Opa hält Einzug in den Haushalt der Fiesebargs und lässt es sich bei seiner neuen Familie wohlergehen.

Fiesebarg und seine zänkische Frau – diese hinterhältigen, aufs Erbe schielenden „Großvater-Besitzer“ – erfüllen Opa zähneknirschend jeden Wunsch: In der Hoffnung, für ihre Gefälligkeiten einmal dessen Häuser zu erben.

Doch für Eva und Schorsch, das heftig verknallte junge Paar, ist dieser schlitzohrige Opa,

der ihrem Liebesglück mit List und Tücke auf die Sprünge hilft, einfach unbezahlbar.

 

Kritiken:

...Für „Opa wird verkauft“ bekam das Ensemble um Peter Millowitsch

stehende Ovationen... (Rheinische Post)

 

...Unverwüstlich scheint die Volks­komödie, die Hans Streicher (alias Anton Hamik) 1941 unter dem Titel „Der verkaufte Opa“ herausgab, und der das Hamburger Ohnsorg-Theater ab 1961 zum Kultstatus verhalf...(NRZ)

 

..Volksstück „Opa wird verkauft“ in der Komödie mit Peter Millowitsch bejubelt... (NRZ)

 

...An der Steinstraße aber wollte der Pre­mieren­jubel, den exzellenten Dar­stellern stehend entgegen gebracht, keine Ende

nehmen... (Rheinische Post)

 

Der Autor:

Franz Streicher alias Anton Hamik, Autor:

Anton Hamik, 1887 in Wien geboren, war als Schauspieler und Regisseur an den Städtischen Bühnen Granz engagiert. Hauptberuflich arbeitete er allerdings in der Hörspiel- und Unterhaltungsabteilung von „Radio Graz“. Nachdem er eine ganze Reihe volkstümlicher Hörspiele verfasst hatte, entstanden abendfüllende Bühnenstücke wie „Der Bauernkalender“ und

„Der Pflaumenkrieg“.

Sein Durchbruch als Theaterautor  gelang Anton Hamik  mit „Der verkaufte Großvater“.  Das Stück, das er unter dem Pseudonym Franz Streicher veröffentlichte, wurde in zahlreiche Sprachen und Mundarten übertragen und 1942 sogar verfilmt – ebenso wie seine Werke „Weiberregiment“ (1936), „Das Verlegenheitskind“ (1938), „Wenn (am Sonntag Abend) die Dorfmusik spielt“ (1953). Die Titel seiner Stücke variierte er je nach Dialekt und Landschaft.

Hamik hat zudem Gogol und Goldoni bearbeitet, er fühte sich zum schwarzen Humor ebenso hingezogen wie zu den Über­raschungs­effekten des Schwanks. Quelle: Programmheft Ohnsorg Theater, Saison 2012/13

 

Peter Millowitsch, Volksschauspieler, Bühnenautor

Peter Millowitsch wurde am 1. Februar 1949 in Köln geboren. Lange bevor er selbst darüber nachdenken konnte, stand für seine Umgebung bereits fest: Peter Millowitsch würde Schauspieler werden wie sein berühmter Vater Willy Millowitsch. Tatsächlich spielte Peter bereits im Alter von acht Jahren seine erste Rolle am Volkstheater Millowitsch.

Seine ersten Bühnenerfolge waren seiner schulischen Karriere nicht unbedingt förderlich und so war es unvermeidlich, dass er einige „Ehrenrunden“ zu drehen hatte, bis er das Abitur bestand. Dem Rundendrehen ist Peter Millowitsch bis heute treu geblieben: Er ist ein begeisterter Motorsportfan und fährt – wann immer es die Zeit und seine Frau erlauben – Rennen in der Tourenwagenklasse. Barbie Millowitsch-Steinhaus, die er 1981 geheiratet hat, ist vom gefährlichen Hobby ihres Mannes verständlicherweise alles andere als begeistert. Als junger Mann verkörperte Peter Millowitsch im Fernsehen zumeist den gefährdeten Jugendlichen aus der sozialen Unterschicht, während er im Kino an der Seite von Roy Black, Rex Guildo und Co. den netten Kumpel spielte. Er absolvierte in Hamburg die Schauspielschule und kehrte – um einige Erfahrungen reicher – ans väterliche Theater zurück, wurde dort festes Ensemble-Mitglied und arbeitete sich auch in die geschäftliche Seite des Unternehmens ein, dessen Direktion er nach dem Rücktritt von Willy Millowitsch inzwischen übernommen hatte. Das Verhältnis zu seinem Vater beschreibt er so: „Vor allen Meinungsverschiedenheiten und Querelen, die es zwischen uns gibt, achte ich die großen Leistungen meines Vaters, dem es verständlicherweise sehr schwer gefallen ist, das Zepter nach so langen Jahren aus der Hand geben zu müssen.“

Seit einigen Jahren arbeitet Peter Millowitsch auch als Drehbuchautor. So schrieb er u.a. die Episoden des Geburtstagsspecials seines Vaters und bereitete zusammen mit Jochen Busse und Bärbel Schöller weitere Folgen der Sitcom „Und im Keller gährt es“ vor.

In seiner Freizeit widmet sich Peter Millowitsch seinen Bonsais und den Tieren der Familie. Darüber hinaus gilt sein Interesse der deutsch-preußischen Geschichte. Quelle: Komödie Düsseldorf

 

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