Der Operettenklassiker im Swing der 60er – ein musikalischer Genuss!

Klassik trifft den Swing der 60ies

Nach dem Original von Franz Lehàr

von Stephanie Schimmer und Thilo Wolf

Inszenierung:  Stephanie Schimmer

Ein musikalischer Leckerbissen mit Volker Heißmann, Martin Rassau, Kerstin Ibald und Ensemble

 

Tourneezeitraum: 8. Februar – 7. März 2021

(Musik vom Band)

 

Zum Inhalt:

Fürth und Paris, um 1960: Der Selfmade-Millionär und Modeversandhaus-Inhaber Arthur Julius hat seinen arbeitsscheuen Sohn Danilo von Franken nach Paris geschickt, um den dortigen Modemarkt zu erobern. Doch in der Metropole an der Seine angekommen, denkt der Playboy an alles andere als an seine Arbeit. Stattdessen genießt er das süße Leben in vollen Zügen und wird Stammgast im Nachtclub „Maxim“. Auch der aus Fürth mitgereiste, sonst so korrekte Buchhalter Njegus hat sich in Paris zu einem Dandy entwickelt und ganz und gar vergessen, dass er gemeinsam mit Danilo in der Stadt der Liebe eigentlich eine neue Filiale eröffnen sollte. Um den Sohnemann, der in absehbarer Zeit das Familienimperium übernehmen soll, auf den rechten Weg zu führen, hilft nur eine List.

Julius gibt vor, seine Sekretärin Hanna zu heiraten und fingiert dann seinen Tod. Die graue Maus Hanna reist nun zu ihrem „Stiefsohn“ nach Paris und dreht ihm prompt den Geldhahn zu. Danilo ist das erste Mal in seinem Leben gezwungen, echter Arbeit nachzugehen. Hanna ihrerseits wirft, in Julius Auftrag und sehr zum Ärger Danilos, das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus. Dies beschert ihr nicht zuletzt unzählige abgebrannte Pariser Playboys als Verehrer, die sich durch eine Hochzeit mit der „lustigen Witwe“ finanziell sanieren wollen. Aus der Not heraus beginnen Danilo und Njegus tatsächlich an einer Modenschau zu arbeiten, wobei sich Njegus als wahres Modegenie entpuppt. Auch Danilo schlägt sich wacker und macht Hanna durch seinen Fleiß und seine Einsatzbereitschaft auf sich aufmerksam. Die beiden verlieben sich. Doch Danilo traut sich nicht, ihr seine Liebe zu gestehen, aus Angst, seine Angebetete könnte meinen, er wäre nur hinter ihrem vermeintlichen Geld her ...

 

„Die lustige Witwe“, Franz Lehárs bekannteste und erfolgreichste Operette, zählt bis heute zu den beliebtesten Stücken ihres Genres. Die Comödie Fürth entstaubt den Klassiker rund um das Pärchen Hanna und Danilo und verleiht  Evergreens wie „Dann geh ich zu Maxim“, „Das Studium der Weiber ist schwer“, „Dummer, dummer Reitersmann“, „Es waren zwei Königskinder“, „Lippen schweigen“ einen schwungvollen Bigband-Sound. Unsterbliche Melodien in neuem Gewand!

 

 

Kritiken:

Diese lustige Witwe reißt das Publikum von den Sitzen. Nordkurier

 

Operette kann so schmissig, so spritzig sein. (...) Franz Lehárs „Lustige Witwe“ ist die Operette des frühen 20. Jahrhunderts. Nur drei Wochen nach Richard Strauss‘ „Salome“ uraufgeführt, etablierte sie mit einem neuen Weiblichkeits-Typus, den der emanzipierten, selbstbewussten, erotisch aktiven Frau... Deutschlandfunk

 

Die Melodien kann fast jeder Operet­ten­liebhaber mitsummen, viele wurden zu unvergessenen Schlagern. Der musikalische Reichtum ist in der Lage, jedes Musical auszustechen, und die großartigen Ensembleszenen werden auf allen Bühnen der Welt geschätzt. NGZ

 

Schmissige Melodien, erotische Elemente, die auch durch die Musik ausgedrückt werden, machen Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ bis heute zu einer Erfolgsnummer. Feuilleton Scout

 

Volker Heißmann und Martin Rassau:

Volker Heißmann wurde in Fürth geboren, ist Komödiant, Schauspieler, Sänger und Theaterdirektor. Das erste Mal auf der Bühne stand Volker Heißmann im Alter von fünf Jahren. Doch bevor er sein komödiantisches Talent beruflich einsetzte, absolvierte er eine Ausbildung zum Hotelfachmann. Bekannt machten ihn in Nürnberg und im Fürther Raum die Auftritte mit seinem ersten Partner Marcel Gasde. Seit 1990 arbeitet Volker Heißmann mit Martin Rassau zusammen, deren künstlerische Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Bühnenauftritt während der Schulzeit begann. 1998 eröffneten Rassau und Heißmann in ihrer Heimatstadt die Comödie Fürth und erfüllten sich mit diesem Theater mit Erlebnisgastronomie einen Traum. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ihr Theater zur beliebten Spielstätte überregional bekannter Künstler und Boulevardtheater-Stars wie Evelyn Hamann, Ralf Bauer oder Volker Brandt.

2017 wurden Martin Rassau und Volker Heißmann, die in ihren Comedy-Programmen gern als komisches Pärchen auftreten, mit einem Sonderpreis beim ersten Bayrischen Dialektpreis geehrt.

 

 

Kerstin Ibald:

Kerstin Ibald saß bereits mit fünf Jahren erstmals am Klavier, den ersten Gesangsunterricht erhielt sie als 13-Jährige und von 1998 bis 2002 studierte sie am Konservatorium der Stadt Wien. Schon während ihrer Ausbildung spielte sie ihre ersten Musical-Rollen.

Seit 1987 hat Kerstin Ibald erfolgreich an etlichen Klavier- und Gesangswettbewerben teilgenommen, u.a. als Solistin beim Bundeswettbewerb Berlin. 2002 erhielt sie beim ersten Fidelio-Wettbewerb der Stadt Wien zudem den „Schauspiel-Sonderpreis“.  2003 nahm sie als eine von sieben ausgewählten Musicaldarstellerinnen an der Meisterklasse von Harold Prince teil.

Kerstin Ibald stand in zahlreichen Musicals auf Bühnen in Österreich und Deutschland. Unter anderem spielte sie in „Elisabeth“, „Dracula“ und „Rebecca“.

Zusammen mit Udo Jürgens ist sie auf dessen CD „Es lebe das Laster“ zu hören.

 

 

 

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